Informationen für Geflüchtete aus der Ukraine

Willkommen in Oldenburg

Aktuell

In Deutschland gibt es zwei Organisationen, die für Geldleistungen und Vermittlung für Arbeitsuchende zuständig sind. Bis zum 30.05.22 ist die Agentur für Arbeit und ab dem 01.06.22 ist das Jobcenter für geflüchtete Personen aus der Ukraine zuständig.

Die finanzielle Unterstützung von geflüchteten Menschen aus der Ukraine erfolgt aktuell noch nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Zuständig ist zurzeit das Grundsicherungsamt. Ab dem 1. Juni 2022 haben Schutzsuchende aus der Ukraine Anspruch auf Arbeitslosengeld II, zuständig ist dann Jobcenter Oldenburg. Wo Sie nach Ihrer Ankunft in Oldenburg gezielt Hilfe erhalten und weiterführende Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Die Bundesagentur für Arbeit hat eine mehrsprachige Seite eingerichtet. Menschen aus der Ukraine finden hier wichtige Informationen.

Ab dem 1. Juni 2022 haben geflüchtete Menschen aus der Ukraine Anspruch auf Grundsicherung (Arbeitslosengeld II)

Die Beantragung von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) für die Zeit ab dem 1. Juni 2022 ist bereits jetzt möglich. 
Leistungsberechtigte nach dem SGB II haben Anspruch auf Beratung und (finanzielle) Unterstützung durch die Jobcenter. 
Den Antrag auf Arbeitslosengeld II finden Sie zum Download auf unserer Website, in Papierform erhalten Sie die Vordrucke bei uns vor Ort.
Bis zum 31. Mai 2022 gilt die bestehende Regelung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Im Anschluss betreut das Jobcenter Oldenburg die geflüchteten Menschen aus der Ukraine.


Es besteht ein Anspruch auf Leistungen zum Lebensunterhalt (inkl. Krankenversicherung), zudem können die Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen werden. 
Sie erhalten Zugang zu allen Förder- und Qualifizierungsangeboten, wie zum Beispiel Sprachkursen, Integrationskursen sowie Weiterbildungen.
Das Jobcenter unterstützt bei der Anerkennung der Berufsabschlüsse und arbeitet eng mit anderen Behörden und auch den Geflüchtetenunterkünften zusammen.

Voraussetzung ist die Vorlage der sogenannten Fiktionsbescheinigung oder eines Aufenthaltstitel nach § 24, Abs. 1, des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), welche Sie bei der Ausländerbehörde der Stadt Oldenburg erhalten.

Über dieses Formular » können Personen, die wegen des Krieges aus der Ukraine geflohen und in Oldenburg untergekommen sind, Ihren Aufenthalt beim Ausländerbüro der Stadt Oldenburg anzeigen. Das Ausländerbüro prüft nach der Aufenthaltsanzeige beziehungsweise Registrierung die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltsrechts und nimmt anschließend Kontakt zu ihnen auf.

Sie suchen eine Arbeitsstelle?

Wir unterstützen Sie außerdem bei der Suche nach einer Arbeit. Wir beraten Sie neutral und kostenlos zu folgenden Themen:
• Wir geben Ihnen Informationen zum Arbeiten in Deutschland und unterstützen Sie bei der Suche nach einer passenden Arbeit oder Berufsausbildung.
• Wir informieren zu Sprachkursen, wenn Sie die deutsche Sprache lernen möchten.
• Wir beraten zu Qualifizierungen und anderen Fördermöglichkeiten.
• Wir informieren zur Anerkennung Ihres Berufsabschlusses.

Sprach- und Integrationskurse

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine haben ab sofort Zugang zu Angeboten der Sprachförderung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). So möchte die Bundesregierung Ihnen das Ankommen und Einleben in Deutschland leichter machen. Eine Reihe von Angeboten steht kostenlos zur Verfügung und hilft bei der ersten Orientierung.



Auf der Homepage des BAMF können Sie sich über bald anfangende Integrationskurse in Oldenburg informieren:

Bitte informieren Sie sich auch bei den Anbietern der Sprach- und Integrationskurse in Oldenburg

Die Deutsche Welle (DW) bietet darüber hinaus digitale Deutschlernangebote für ukrainische Geflüchtete an.

Das Sprachlernangebot ist kostenlos!